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Der Glaube als Frucht des Heiligen Geistes

Der Glaube als Frucht des Heiligen Geistes

Der Glaube als Frucht des Heiligen Geistes

Das Wort "Glaube" umfasst das geistliche Leben als Ganzes.

Wer glaubt, dass Gott an jedem Ort existiert, sündigt aus Ehrfurcht Gottes nicht.

Der Glaube beeinflusst das Herz. Der Gläubige hat ein demütiges Herz. Er bekennt seine Schwächen vor der unbegrenzten göttlichen Macht.

Auch die Handlungen und Sitten eines Menschen zeigen seinen Glaube an Gott.

Der Gläubige zweifelt nicht. Wer an die Stärke Gottes glaubt, die über alles mächtig ist, zweifelt nie; er bewahrt die Ruhe entgegen den Anfechtung und verliert seinen Frieden nicht. Seine eigenen Gedanken stehen ihm nicht im Wege. Er resigniert nicht.

Wer an Gottes Schutz und an Gottes Führung glaubt, hat keine Angst. Er sagt stets: "Der Herr ist mein Licht und mein Heil, vor wem sollte ich mich fürchten." (Psalm: 23) Als Apostel Petros, ängstlich wurde, fiel ins Wasser. Er hatte keinen praktischen Glauben.

Der wahre Gläubige geht auf sicher dem Wasser und hat keine Angst.

Der Gläubige fürchtet sich nicht, auch wenn er in die Löwengrube geworfen wird.

Der wahre Gläubige hält seine Gefühle wach beim Gebet. Für ihn ist das Gebet nicht nur dogmatische Wörter, die wiederholt werden. Gefühle der Ehrfurcht und des Respekts vor der göttlichen Existenz überfüllen seine Gedanken und Gebete. Im Gegenteil erfüllt den Schwachgläubigen die Müdigkeit beim Gebet. Wer glaubt, ist überzeugt, dass Gott ihn hört und sein Gebet zum richtigen Moment in der richtigen Art und Weise erhöht, die Gott nach Seiner Weisheit bestimmt.

Im Gebet wandeln sich Glaubenswahrheiten von Gedanken und Überlegungen zu praktischen Übungen und Taten. Die Heilige Schrift spricht vom lebendigen Glauben. Der Apostel Jakobus sagte: "Wie der Körper ohne den Geist tot ist, so ist auch der Glaube tot ohne Werke." (Jakobus 2: 26) Der Glaube manifestiert sich durch gute Werke und durch aufrichtiges Verhalten.

Der wahre Glaube trägt viele Früchte. Wer gläubig ist, erhebt die Bedeutung des ewigen Lebens über diese Welt. Der Gläubige macht sich von dieser Welt nicht abhängig und hält nicht an die Dinge in der Welt fest, die ja vergänglich sind. Er strebt nicht den irdischen Wünschen nach, sondern hat sein Fokus auf die himmlischen. Der wahre Gläubige ist bescheiden, und genügsam zufrieden.

Der wahre Glaube wird in Trübsal und Bedrängnis, sowie in Zeiten des Zweifels geprüft. In Situationen der Bedrängnis zeigt sich die Natur eines Menschen. Sie entlarvt seinen Glauben.

Der wahre Gläubige verinnerlicht die Hoffnung in der Heiligen Schrift: "Wir wissen, dass Gott bei denen, die Ihn lieben, alles zum Guten führt, bei denen, die nach Seinem ewigen Plan berufen sind." (Römer : 28)

Der Glaube steht dem Bedrängnis entgegen und sagt: "Was kann uns scheiden von der Liebe Christi? Bedrängnis, Not oder Verfolgung, Hunger oder Kälte, Gefahr oder Schwert? " (Römer 8: 35)

Gedanken zum Glauben nach einer Predigt Seiner Heiligkeit, Papst Shenouda III. (Juni 1981)

Das Wort „Glaube“ umfasst das geistliche Leben als Ganzes.